tama 2

Erstellt 1 week ago
Download (719.89 kB)

Text

Die Datei wurde nicht mal komprimiert. Es sind einfach fucking 400mb, die ihr dem zahlenden User einfach hinwerft. Doch wo hört man einen Podcast häufig? Unterwegs, zum Beispiel. Wie bekomme ich nun meine Datei auf das Smartphone? Ach, ich muss Mehraufwand betreiben.

Und genau hier geht es los. Obwohl du Erfahrung mit Podcasts hast, was du sogar in der Vorstellung deiner Person erwähnst, setzt du deinem zahlenden Zuhörer einen unfertigen Haufen Müll vor die Nase. Aus deinem Mikrofon kann man in einer Nachbearbeitung ziemlich viel Qualität hervorzaubern. Man kann zudem die Grundlautstärke anheben, damit es der einer durchschnittlichen Audio-File gleicht und man kann ein geeigneteres Audioformat wählen und die Größe deutlich komprimieren. Das zur reinen Qualität.

Nun zu dem Modell. Ihr lasst den Podcast über den User finanzieren - fine. Ihr stellt dem User dafür aber eben nur den Haufen Müll zur Verfügung. Es ist sogar noch krasser. Wenn man sich einen Monat bei euch gönnt und vielleicht nicht dazu kommt, alle Folgen rechtzeitig herunterzuladen, dann kann man im nächsten Monat nicht mehr darauf zugreifen. Ja, moin! Das ist ein ziemlich ekelhaftes Prinzip. Da ist der zahlende User, der euer Projekt finanziert, obwohl es ja eure "Arbeit" ist, für die ihr absolut keinen Aufwand betreibt und er kriegt unter Umständen einfach nicht das gesamte Angebot.

Das ist nicht fair, das ist nicht transparent und vorallem ist das nicht zugänglich! Und wenn das dein scheiß Job ist und du professionell sein willst, was du immer wieder betonst, denn das ist ja deine Arbeit und du investierst da so viel Herzblut und Zeit rein, dann kann man gewisse Dinge einfach einfordern, als zahlender Kunde. Aber ihr habt nicht mal eine angenehme User-Experience geschaffen, in dem ihr die Audio-Files über einen Webplayer anbietet, damit man sie einfach überall hören kann und keine 400mb mit nur einer Folge belegt. Übrigens schön, dass der User nicht auf einen Blick sehen kann, wie viel Geld ihr damit einnehmt, obwohl das bei Patreon einfach anzuzeigen ist. Nein, wen das interessiert, der darf das gerne einfach ausrechnen - sehr transparent und fair.